NUCLEAR ACT

Mixed Media

Das medienübergreifende Projekt „Mixed Media“ ist ein künstlerischer digital-analoger Mix aus Fotos, Videos und Klängen, die wir im offenen Angebot gemeinsam mit Kindern aus der Adolf-Reichwein-Schule in Berlin-Neukölln und unserem weiteren Bündnispartner, der „Rixdorfer Schmiede“, produzieren. Wir legen den Schwerpunkt auf den akustischen Bereich durch die handwerkliche Herstellung von Klangkörpern und selbstgebauten DIY-Instrumenten. Die Medien Fotografie und Video dienen der Dokumentation der Experimente, der Herstellung von Erklärvideos und experimentellen Musikclips.

Das Projekt „Mixed Media“ fördert durch das Thema „Do It Yourself“ (DIY Musikinstrumente) den kreativen digitalen Umgang mit Tablets und kreativen Apps in einer künstlerischen Verbindung mit analoger Handarbeit. Es entsteht eine experimentelle Ton- und Bildcollage aus analogen und digitalen Sounds, Musik- und Videoschnipseln, dokumentarischen Foto- und Videobeiträgen und DIY-Anleitungen. Durch diese Art „beweglicher Baukasten“ mit unterschiedlichen Medien, Tools und Methoden haben wir die Möglichkeit, möglichst spontan der jeweiligen Situationen entsprechend auf die Zusammenarbeit in der Gruppe zu reagieren.
Vielen Dank an alle, die unsere Projekte unterstützen!
MIXED MEDIA wird unterstützt durch:

DIY-Kalimbas

Wir haben wunderschöne Kalimbas hergestellt und die klingen auch ganz toll…

Es gibt diese Musikinstrumente in verschiedenen Variationen in fast jedem afrikanischen Land. „Kalimba“ heißen sie eigentlich nur in Malawi – in Simbabwe nennt man sie z.B. „Mbira“. Die Kalimba gehört zur Instrumentenfamilie der sogenannten Lamellophone, denn es werden mehrere Lamellen auf einem Brett (oder wie bei uns auf einem selbstgebauten Klangkörper aus Sperrholz) befestigt und werden dann mit den Fingern angezupft. Die Töne können durch das Vor- und Zurückschieben der Lamellen gestimmt werden. Man braucht keine musikalischen Vorkenntnisse – nur sein Gehör und Spaß an den schönen Klängen 🙂

DIY-Masken

Wir haben auch einige Masken für unsere Videoclips aus Pappmaschee gebaut. Pappmaschee besteht aus sehr fein zerkleinertem Altpapier und Kleister. Man kann dafür auch sehr gut Zellulose (also gaaaanz fein gehäckseltes Altpapier) nehmen, wie sie für die Dämmung von Häusern verwendet wird. Damit kann man super modellieren – vor allem, wenn man dafür z.B. solche „Gamemaster“ Kunststoffmasken verwendet, damit das Pappmaschee auch gut Halt hat, bis es getrocknet ist. Hier ein Zeitraffer und das anschließende Ergebnis.

Die Nibelungen

Viel Spaß bei unserem Blockbuster über die berühmte Nibelungensage mit unseren mutigen Held*innen Kriemhild, Brünhild, Siegfried und Fafnir, dem Drachen. Von dieser Geschichte gibt es sehr viele verschiedene Versionen, diese hier ist sicher eine der bedeutensten! Vielen Dank an die tollen Schauspieler, an Martin Böck und die Rixdofer Schmiede in Neukölln.

Klangexperimente mit Küchensieb

Yeah – let’s make sound mit dem Küchensieb und Essstäbchen…
In den Klangkasten, in dem das Sieb liegt, haben wir auch einen Piezo-Tonabnehmer eingebaut. Mit den Holzkugeln kann man auch interessante Geräusche machen. Das Gitter, das da quer über dem Sieb liegt, ist übrigens ein „Snare-Teppich, wie es auch bei einem normalem Schlagzeug-Snare verwendet wird.

Ballon – Klangkörper

Ein kleine Fotogalerie über die Entstehung einer DIY-Kalimba (Fingerklavier) mit einem großen, halbrunden Klangkörper, den wir aus einem Luftballon, Zeitungspapier, Kleister, und einer Beschichtung mit einem Mix aus Holzleim und Quarzsand gebaut haben. MASCH baut zur Zeit auch an einer 3-saitigen DIY-Laute mit einem solchen Klangkörper, ähnlich einer traditionellen Laute, Mandoline oder Oud.

Comica – Bild-und Videoeffekte

Comica ist eine gratis App (nur für Android im Play Store), die Fotos in einen Comic-ähnlichen Stil verwandelt. Mit der zusätzlichen App Comica-Videofilter kann man auch seine eigenen Filme mit den verschiedenen Filtern versehen. Das Ergebnis sieht ziemlich gut aus! Hier ein Filmbeispiel in schwarz/weiss (Farbe geht natürlich auch mit den Videofiltern) mit Musikern aus der Berliner U-Bahn. Die leicht ruckeligen Bewegungen kommen von den 11 fps (11 Bilder in der Sekunde) anstatt den üblichen 25 fps, verstärken aber hier eher den Cartoon-Charakter.

Vielen Dank an die beiden tollen Musiker für die Erlaubnis, den Film mit ihnen zu drehen 🙂

Die Bedienung der App ist einfach: Ihr könnt ein Foto oder einen Film aus eurer Bildergalerie auswählen oder neues Material mit eurer Kamera über die App aufnehmen. Nachdem ihr einen der Filter ausgewählt habt, könnt ihr bei euren Fotos Sprechblasen hinzufügen und Geschichten mit mehreren der vorher umgewandelten Fotos erzählen.